Zum Song
VEALKORNRadio

SongarchivVEALKORN

Cover von Standby

VEALKORN · Rock

Standby

Aufnahme: 5:44

Songtext aus dem VEALKORN-Archiv

Wort für Wort.

Der archivierte Text dieser Radioversion.

Intro Die rote Lampe an der Wand glimmt matt. Der kalte Regen fällt (so kalt) auf diese Stadt. Das Zimmer schweigt. Kein Schatten steigt.

Strophe 1 Der Wecker reißt mich (sechs Uhr) aus dem tiefen Schlaf, ich laufe los wie ein dressiertes Schaf. Der Kaffee dampft im Becher auf dem Tisch, die weiße Wand bleibt öd und niemals frisch. Ich schließe leise diesen langen Flur, und folge draußen einer alten Spur. Das Zimmer steht. Kein Windhauch weht.

Pre-Refrain Ein matter Schein erhellt den kahlen Raum, wir jagen täglich einem falschen Traum. Wir warten zäh (Standby) auf dieses helle Licht, das endlich durch die taube Mauer bricht.

Refrain Der Kühlschrank summt an dieser kahlen Wand, ich greife nach (yeah) der eiskalten Hand. Im Zimmer brennt ein matter Lampenschein, wir schalten diesen Modus leise ein. Wir leben brav, bis dieser Atem flieht, wo keine Glut (so kalt) mehr durch die Adern zieht.

Strophe 2 Im alten Spiegel flackert Neonlicht, da steht ein fremder Mann mit dem Gesicht. Er blickt verhangen in den leeren Flur, und sucht vergebens eine alte Spur. Ich sitze einsam (allein) an dem Küchentisch, und mache diesen Becher niemals frisch. Das Zimmer steht. Kein Windhauch weht.

Pre-Refrain Die Zeiger kreisen auf der Wanduhr schwer, wir spüren diese leere Last nicht mehr. Wir warten zäh (Standby) auf dieses helle Licht, das endlich durch die taube Mauer bricht.

Refrain 2 Der Kühlschrank summt in dieses graue Haus, wir halten diesen langen Winter aus. Am Fenster brennt ein matter Lampenschein, wir sperren dieses leere Leben ein. Die Uhr tickt stur, bis dieser Puls vergeht, wo keine Flamme (woh) mehr im Innern steht.

Bridge Wann haben wir im Zimmer laut gelacht, bis dieser Boden (sag wann) bebte in der Nacht? Wann hat ein Mensch die kalte Glut entfacht, und aus dem tiefen Schweigen aufgewacht? Reiß dieses Schloss nun auf. Hör mit dem Warten auf.

Letzter Refrain Der Kühlschrank schweigt an dieser kalten Wand, ich reiße mich (vorbei!) von dieser fremden Hand. Im Zimmer brennt ein neuer Flammenschein, wir lassen diesen hellen Funken rein. Wir leben laut, bevor der Tag erwacht, wir jagen dieses Feuer (jetzt laut!) durch die Nacht.

Outro Die rote Lampe an der Wand erlischt. Der kalte Regen hat den Staub verwischt. Das Zimmer wacht. Vorbei die Nacht.